Donnerstag, 7. Januar 2010

FDP Wünnewil-Flamatt: Fondue-Abend

Mitglieder und Symphatisanten der FDP Bösingen: Wäre das auch eine Idee für uns?

Mittwoch, 6. Januar 2010

Eigenwirtschaftlichkeit Kultur-Institution

Ich wurde auf einen Artikel über die abgelaufene Saison des Stadttheaters Bern aufmerksam gemacht.

Interessant ist insbesondere die letzte Zeile: Eigenwirtschaftlichkeit 21.5%

Eigenwirtschaftlichkeit heisst "Begriff zur Kennzeichnung der Finanzsituation eines öffentlichen Unternehmens. Eigenwirtschaftlichkeit ist dann gegeben, wenn Einnahmen und Ausgaben ausgeglichen sind und damit kein Defizit vorliegt.".

Das bedeutet also umgekehrt ausgedrückt, dass der Eintritt ins Stadttheater fünfmal teurer sein müsste, als er ist, um die Eigenwirtschaftlichkeit zu erreichen. D.h. statt der durchschnittlich ca. 70 Franken müsste ein Eintritt also 350 Franken kosten. Natürlich vorausgesetzt, dass immer noch alle jetztigen Besucher kämen.

Warum wird das Verursacherprinzip im Sinne "Wer etwas nutzen will, soll die dafür anfallenden Kosten bezahlen" zwar bei Abfall, Strassenverkehr, im ganzen Bereich der kommerziellen Kultur (Pop-/Rockkonzerte, Musicals, Kino, TV, Freizeitparks, Sportveranstaltungen) oder Energieversorgung hochgehalten, bei der klassischen Kultur aber nicht?

Die Differenz bezahlen die Steuerzahler.

Quellen:
- http://wirtschaftslexikon.gabler.de/Definition/eigenwirtschaftlichkeit.html
- http://www.stadttheaterbern.ch/35-eintrittspreise.html
- http://www.facebook.com/emeidi 17.12.2009

Sonntag, 3. Januar 2010

Zitate aus den Festtagen

Auch wir haben in den vergangenen Festtagen die Zeit genutzt, um Familie und Freunde zu treffen. Und weil die ja alle wissen, dass ich politisch aktiv bin, gab es auch die eine oder andere Dikussion, Bemerkung und Aussage. Hier eine Zusammenstellung einiger lustiger, erschreckender oder spannender Zitate und Gedanken aus diversen Gesprächen:

- Zur Minarett-Inititative: "Ich jedenfalls habe ja gestimmt. Die sind selber schuld, dass sie so aggressiv auftreten und sich nicht integrieren. Über buddhistische Tempel regt sich schliesslich kein Mensch auf", "Man sieht nur, wie weit weg die Politiker von der Bevölkerung sind", "Die Muslime sind froh über dieses Ergebnis. Nun können sie ihren Glaubensbrüdern endlich zeigen, was Demokratie heisst und das hier *das Volk statt ein Herrscher* entscheidet"

- Zur Emanzipation und Familie: "Als wir jung waren und man bei jemandem läuten ging, war die Mutter zu Hause. Ganz klar. Keine Frage.", "Warum können diese modernen Eltern ihre Kinder nicht so nennen, dass man weiss ob es ein Bub oder ein Mädchen ist? Marianne, Bernhard oder Peter zum Beispiel"

- Zu Veränderungen: "Warum muss denn am Schulsystem immer wieder rumgeschraubt werden? Es hat doch funktioniert so wie es war", "Ääääähhh - die Globalisierung - das ist doch der grösste Scheiss"

- Zu Regierungen: "Bald verbieten die hohen Herren - oder eher Damen - in Bern einem noch das Arbeiten", "Und wenn wir Energie sparen, dann holen sie es sich an einem anderen Ort", auf die Gegenfrage, ob er denn bei der letzten MwSt-Erhöhung dagegen gestimmt habe: "He? Diese Abstimmung ist wohl an mir vorbei".

- "Ich glaube, es wird bald eine Revolution geben. Die Leuten wollen sich nicht noch mehr vorschreiben lassen, sondern selber sagen, wieviel sie trinken wollen, wo sie rauchen dürfen, wann sie einkaufen wollen oder wieviel sie der Regierung abgeben wollen"

- Und unser Blog macht die Runde! Die Feuerwehr Neuenegg wurde durch den Gemeinderat auf den Artikel über die ISO-Zertifizierung der Feuerwehr Bösingen aufmerksam gemacht : )

Offenbar gibt es für mich politisch noch viel zu tun. Ich freue mich jedenfalls auf diese liberale Revolution! : )

Benzin: 7 Rappen mehr pro Liter

Aus der heutigen SonntagsZeitung:

"...Weil immer mehr verbrauchsarme Autos verkehren, erodiert der Steuerertrag in alarmierendem Mass - und damit die Mittel für den verstopften Nationalstrassen...Ein grundlegender Systemwechsel bei der Finanzierung sei unumgänglich..."

Und im Inteview sagt Rudolf Dieterle, Direktor des Bundesamtes für Strassen: "Eine Mobilitätssteuer wäre auch auf Strom für Elektroautos denkbar...Mit dem System, wie es die Holländer betreiben, sollten wir uns intensiv auseinandersetzen. Ein kluges System muss verursachergerecht sein, und es muss eine Lenkungswirkung entfalten. Letzteres könnte bedeuten, dass eine Kilometerabgabe erhoben wird, die preislich nach Ort und Zeit differiert. Wer zwischen 7 und 8 Uhr auf einer Hauptachse verkehrt, zahlt mehr als einer, der zwischen 14 und 16 Uhr auf einer Nebenstrasse fährt...Um eine Lenkungswirkung zu erzielen, muss der Anteil der variablen Mobilitätskosten möglichst hoch sein. Heute sind bei der Strasse grössere Kostenanteile fix: Motorfahrzeugsteuer, Versicherung, Vignette. Immerhin ist die Mineralsteuer verbrauchsabhängig...Die Schwäche ist, dass es örtlich und zeitlich keine Differenzierung gibt..."

Siehe auch den Artikel der FDP Bösingen zu "Holland schafft Autosteuern ab – jetzt wird pro Kilometer bezahlt". In den Niederlanden wird die Fahrzeugsteuer mit der Einführung des neuen Systems abgeschafft.

Aus liberaler Sicht sind das Überlegungen in die richtige Richtung: Verursachergerecht, transparent, flexibel.

Quelle: SonntagsZeitung 03.01.2010, S. 1 und 3

Mittwoch, 23. Dezember 2009

Laupen plant seine Zukunft

Unsere Nachbargemeinde Laupen ist daran, die Ortsplanung zu revidieren. Hier die wichtigsten Punkte:
- Umnutzung des Polyareals: Die Verkaufsstelle des Coop sowie weitere Gewerbe- und Dienstleistungsbetriebe sollen sich hier ansiedeln.
- Verkehr: Verlegung des Bahnhofs um 250 Meter in Richtung Neuenegg, Teilumfahrung des Ortskerns auf der so gewonnen Fläche (wo heute die Geleise von Bahnübergang bis Bahnhof sind)
- Einzonung von zusätzlichem Bauland: Die Bevölkerung soll über 15 Jahre um 350 Einwohner auf dannzumal 3'200 wachsen. Dies entspricht der Einwohnerzahl Bösingens.
- Ziel ist, die Gemeindeversammlung im 2010 über die revidierte Ortsplanung abstimmen zu lassen.
- Tourismusförderung: Schloss, Stedtli, Schienenvelofahren sollen besser genutzt werden. Laupen ist Etappenort von mehreren Radwanderrouten.

Die Gemeindefinanzen sind gesund, Laupen definiert sich jedoch eher als regionales Zentrum denn als attraktiver Steuer-Standort. Um diese Bedeutung zu stärken und Synergien zu nutzen, soll ein Projekt über die Machbarkeit sowie Vor- und Nachteile einer Fusion der Gemeinden Laupen, Ferenbalm, Gurbrü, Golaten, Kriechenwil und Wilteroltigen durchgeführt werden.

Quelle: Der Sensetaler, Nr. 239, Dezember 2009, S. 53

Donnerstag, 17. Dezember 2009

Als erste Dorffeuerwehr im Kanton ISO-zertifiziert

Auch heute ist Bösingen positiv in der Presse:

Mit dem ISO-Zertifikat hat die Feuerwehr Bösingen ein Instrument, das die administrativen Abläufe klar regelt. Sie kann sich so stärker auf ihre Hauptaufgabe konzentrieren.

Bösingen / Mit einem Amtswechsel geht nicht nur in einem Gemeinderat, sondern auch in einer Feuerwehr viel Wissen verloren. «Um diesen Nachteil der heutigen schnelllebigen Zeit kompensieren zu können, haben wir uns zur ISO-Zertifizierung entschieden», erklärte Gemeinderat Konrad Gerster am Mittwochabend anlässlich der Zertifikatsübergabe im Feuerwehrmagazin von Bösingen.

Mehr Trittsicherheit
Auch in Bezug auf die Planungsabläufe wolle man der Milizorganisation mehr Trittsicherheit verschaffen. «Wir wollen uns nicht über die Anzahl der Seiten, sondern über den Inhalt qualifizieren», sagte Konrad Gerster zur Dokumentation von weniger als 20 Seiten.

Hilfe für Kommandanten
Für Bruno Kaeser, seit sieben Jahren Feuerwehrkommandant in Bösingen, ist diese Zertifizierung nach ISO 9001: 2008 ein wichtiger Schritt. Denn feuerwehrtechnisch sei bisher bereits alles vorgegeben und deshalb auch klar gewesen, einzig für die administrativen Abläufe hätten die Grundlagen gefehlt. «Als ich Kommandant wurde, musste ich mir alles selber erarbeiten», sagt Kaeser. Seinem Nachfolger wird es dank der neu erarbeiteten Dokumentation einmal anders ergehen.

Vorreiter
Seines Wissens sei Bösingen die erste Feuerwehr im Kanton Freiburg, welche diese Zertifizierung bekommen habe, erklärte der kantonale Feuerwehrinspektor Guy Wicki am Mittwochabend. Die ISO-Zertifizierung bezeichnet er als ein wichtiges Mittel für eine Feuerwehr. «Ein Milizmann muss alles tun, um sich die administrativen Arbeiten zu erleichtern, damit er sich auf seine Hauptaufgabe konzentrieren kann», hielt Wicki fest.

Gute Erfahrungen
Bisher habe man in der Gemeinde nur gute Erfahrungen mit den ISO-Zertifikaten gemacht, erklärte Ammann Louis Casali. In Bösingen sind bereits der Gemeinderat, die Verwaltung, der Werkhofdienst, der Abwartdienst, die Bibliothek sowie jetzt neu die Feuerwehr ISO-zertifiziert.


Herzliche Gratulation!

Quelle: Freiburger Nachrichten, 17.12.2009

Mittwoch, 16. Dezember 2009

Gold-Gruyère aus Bösingen



Herzliche Gratulation!

Quelle: Der Sensetaler, Nummer 239, Dezember 2009, S. 67

Samstag, 12. Dezember 2009

Steuerlast in den Kantonen - FR steht schlecht da!

In der heutigen Berner Zeitung ist die Rangliste der Steuerbelastung in den einzelnen Kantonen abgedruckt. Die Zusammenstellung wurde von der Eidgenössischen Finanzverwaltung gemacht.

Der Kanton Freiburg rangiert auf Platz 24 von 26! Dieser Kanton Freiburg, von dem ich gerade diese Woche gehört habe, dass er netto ein Vermögen und nicht Schulden habe.

Und niemand kümmert's - man orientiert sich an Bern (Rang 21) und vielleicht noch der Waadt (Rang 18) und findet es nicht so tragisch.

Es ist der gleiche falsche Mechanismus wie bei den Öffnungszeiten oder Schulden. Man orientiert sich an den Schlechten, statt an die Spitze zu wollen. Die Steuerbelastung in Zug, Schwyz und Nidwalden ist rund halb so hoch wie in Freiburg!

Dienstag, 8. Dezember 2009

Zahlungsmöglichkeiten für Bahn-Billette in Laupen

Das Forum Laupen hat eine Unterschriften-Aktion gestartet und die Einwohnerinnen und Einwohner von Bösingen aufgefordert, sich hier zu beteiligen.

Seit der SBB-Schalter am Bahnhof geschlossen ist, kann man die Billette und Abonnemente auf der Post Laupen kaufen. Allerdings lässt die Post nur Barzahlung oder Zahlung mittels Postcard zu. Mit dieser Aktion wird die Post aufgefordert, auch weitere übliche Zahlungsmittel wie Maestro (ec-direct) sowie die gängigen Kreditkarten Mastercard und Visa zu akzeptieren.

Der Vorstand der FDP Bösingen unterstützt diese Aktion. Wir verstehen zwar den Entscheid der Bahn, den Schalter in Laupen zu schliessen und die Verkaufs-Infrastruktur mit einem Partner zu teilen.

Allerdings finden wir, dass dieser Partner dann auch die üblichen Zahlungsmittel der Bahn-Kunden akzeptieren sollte!

Hier könnt ihr den Unterschriftenbogen als Word-Dokument oder PDF herunterladen, unterschreiben und an den Initiaten zurücksenden. Bitte beachten, dass die Aktion nur bis 20. Dezember läuft!

Donnerstag, 3. Dezember 2009

Geschäfts-Treffen in Zürich...



Das tut doch meiner Seele gut : )

Und dann kam noch die Mitteilung, dass die FDP Zürich eine Initiative zur Liberalisierung der Öffnungszeiten starten will.