Sonntag, 15. November 2009

Schluss mit Billig-Bahn: Jetzt muss bezahlen, wer die Bahn nutzt

Interessanter Leitartikel in der heutigen Sonntags-Zeitung: Neu sollen nicht mehr die Steuerzahler die Bahninfrastruktur bezahlen, sondern die Bahnfahrer! Die Tarife würden um rund 7% steigen.

Hier einige Passagen aus dem Artikel:

...Die Zeit des relativ günstigen Bahnfahrens in der Schweiz geht definitiv zu Ende...Bisher zahlte die öffentliche Hand den Ausbau des Bahnnetzes, zwar mit Steuergeldern, aber das merkte niemand direkt im Portemonnaie...Noch weiter geht Reiner Eichenberger, Ökonom und Finanzwissenschaftler an der Universität Freibur. Er plädiert dafür, mittelfristig alle Subventionen für die Bahn abzuschaffen: "Wenn der Privatverkehr seine Kosten deckt, gibt es keinen Grund mehr, den öffentlichen Verkehr zu subventionieren"...


Meines Erachtens ein Schritt in die richtige Richtung: Transparenz, Kostenwahrheit, Verursacherprinzip. Wer etwas nutzen will, muss die damit entstanden Kosten bezahlen.

Ob dieses Vorhaben politisch mehrheitsfähig ist?

Samstag, 14. November 2009

Holland schafft Autosteuern ab – jetzt wird pro Kilometer bezahlt

Revolutionäre Idee - einfach, transparent, verständlich und modern umgesetzt!

Um das Klima zu schützen und Staus zu verringern, reformieren die Niederlande radikal ihr System der Verkehrsbesteuerung.

Statt der althergebrachten Steuer zahlen Autobesitzer in Holland künftig drei Cents pro gefahrenem Kilometer. Die Gebühr wird bis 2018 schrittweise auf 6,7 Cents erhöht. Auf die Einführung dieses Systems von 2012 an einigte sich jetzt nach jahrelangen Debatten die Regierungskoalition aus Christ- und Sozialdemokraten.

Das neue System biete Anreize, das Auto stehen zu lassen. Dadurch werde die Belastung der Umwelt durch Kohlendioxid in Fahrzeugabgasen voraussichtlich um zehn Prozent abnehmen, erklärte Verkehrsminister Camiel Eurlings nach Medienberichten vom Samstag.

Weniger Tote und Staus

Insgesamt werde die Zahl der von niederländischen Autos zurückgelegten Strassenkilometer um 15 Prozent abnehmen, da mehr Menschen auf öffentliche Verkehrsmittel sowie das Velo umsteigen würden. Zudem werde es pro Jahr sieben Prozent weniger Verkehrstote geben. Bis 2020 könne sich zudem die Zahl der Staus auf Hollands Strassen auf das Niveau von 1992 verringern.

Für die Gebührenberechnung müssen alle niederländischen Autos mit speziellen GPS-Systemen ausgestattet werden. Sie erfassen die gefahrenen Kilometer und senden die Informationen an eine staatliche Zentralkasse, die das Geld von den Konten der Fahrzeughalter einzieht. Informationen über den Streckenverlauf sollen aus Datenschutzgründen nicht gespeichert werden.

Kritik und Lob

Die oppositionellen Liberalen und Sozialisten kritisierten den Reformplan, auf den sich das Regierungskabinett am Freitag geeinigt hatte. Der Verkehr werde dadurch nicht abnehmen, jedoch würden die Autofahrer künftig «mehr als bisher dafür bezahlen, dass sie im Stau stehen», hiess es. Die Grünen erklärten, die Reform sei nicht radikal genug auf den Umweltschutz ausgerichtet und könne daher nur ein erster Schritt sein.

Nach Berechnungen der Regierung werden 59 Prozent der Autofahrer in den Niederlanden weniger bezahlen als beim alten Steuersystem. Für 25 Prozent würden die Kosten etwa gleich bleiben, 16 Prozent würden allerdings mehr Geld fürs Autofahren hinlegen müssen, erklärte der Verkehrsminister.

Die jährlichen Gesamteinnahmen des Staates durch die Verkehrsbesteuerung, die derzeit bei 6,6 Milliarden Euro liegen, steigen angeblich nicht. Es ändere sich lediglich die Zusammensetzung dieser Einnahmen und die Art, wie sie erhoben werden.


In dem Zusammenhang kommt mir in den Sinn, dass doch vor einigen Jahren mal ein Projekt gestartet wurde, um die Schweizerische Autobahn-Vignette neu elektronisch zu machen statt dieser Kleber, die man fast nicht abnehmen kann, zu verwenden. Die Autokennzeichen-Leser, die für die Erfassung der Schwerverkehrsabgabe verwendet werden, hätten die Autonummern lesen sollen und mit der Vignetten-Datenbank vergleichen. Die Vignette hätte man auf dem Internet mit Kreditkarte bezahlt. Ob wohl etwas daraus geworden ist?

Quelle: Berner Zeitung

Freitag, 6. November 2009

Zürcher Schüler lernen in Bösingen das Haushalten

Eine positive Nachricht für Bösingen!

Die ehemalige Bäuerinnenschule in Uttewil bei Bösingen hat eine neue Bestimmung gefunden. Ab Januar 2010 werden dort Zürcher Mittelschüler das Haushalten lernen. Jetzt wird das Gebäude baulich angepasst.



«Wir sind glücklich, dass wir für unsere Liegenschaft einen neuen Nutzer gefunden haben, und erst noch einen, der dem Zweck unserer Stiftung entspricht», erklärt Annemarie Schnyder, Präsidentin des Stiftungsrates der Bertha-Schnyder-Stiftung, welcher die Liegenschaft in Uttewil gehört. Wie sie betont, hat die Stiftung nach dem Wegzug der HWA Bolligen im Sommer 2008 intensiv nach einem neuen Mieter gesucht.

Eher zufällig hörte sie davon, dass die Bildungsdirektion des Kantons Zürich auf der Suche nach Liegenschaften für die hauswirtschaftlichen Kurse für Mittelschüler ist. «In einem Schreiben an die Bildungsdirektorin Regine Aeppli wiesen wir auf die Möglichkeiten von Uttewil hin», meint Schnyder. Eine Ortsbesichtigung durch die Verantwortlichen des Projekts Hauswirtschaft führte schliesslich zum Erfolg. Die Stiftung konnte in den letzten Tagen mit der Bildungsdirektion einen Vertrag unterzeichnen.

Langfristiger Vertrag

Zuerst in einer eineinhalbjährigen Versuchsphase und dann während fünf Jahren werden Zürcher Mittelschüler in Uttewil ihren obligatorischen Hauswirtschaftsunterricht besuchen. Vorgesehen ist, dass pro Jahr zehn dreiwöchige Kurse durchgeführt werden. Die Liegenschaft ist geradezu ideal für die hauswirtschaftlichen Kurse, hatte das Haus doch von jeher diese Bestimmung. Die ganze Infrastruktur ist vorhanden: Schulküche, Werkräume oder auch Zimmer für eine grössere Anzahl Personen.

Umbauten

Was fehlte, war bis jetzt die Erschliessung des Gebäudes durch eine feuersichere Treppe. Dieser Mangel wird zurzeit behoben; in Uttewil sind Bauarbeiten im Gang. Eingerichtet werden auch eigene sanitäre Anlagen für das Betreuungsteam. «Das bedeutet für die Stiftung eine ansehnliche Investition von rund einer halben Million», betont die Präsidentin. Die Jugendlichen werden die Kurse, betreut von einem dreiköpfigen Team, klassenweise besuchen. Sie wohnen im Internat und werden jeweils am Wochenende nach Hause zurückkehren.

Aus Spargründen hatte die Zürcher Regierung auf das Schuljahr 2004/2005 den hauswirtschaftlichen Unterricht an den Mittelschulen gestrichen. Die Einrichtungen wurden veräussert. 2007 verlangte die SVP mit einer Volksinitiative, dass der hauswirtschaftliche Unterricht wieder eingeführt werde; nicht nur für die Schüler von Langzeit-, sondern auch von Kurzzeitgymnasien. Das bedeutet, dass statt wie bis 2003 60 neu bis zum Schuljahr 2014/2015 gegen 120 dreiwöchige Kurse pro Jahr organisiert werden müssen.

Zurück zu den Anfängen
Am 9.November 1929 eröffnete Bertha Schnyder im umgebauten elterlichen Stöckli in Uttewil eine Bäuerinnenschule. Die engagierte Bauerntochter hatte sich am Haushaltungsseminar in Zürich zur Haushaltungslehrerin ausbilden lassen. In den Krisenjahren und vor allem während des Krieges hatte sie die Selbstversorgung in den Mittelpunkt ihres Schulprogramms gestellt. 1971 wurde ein neues Schulkonzept ausgearbeitet, und es kam zu einer Namensänderung in «Frauen- und Töchterschule Uttewil». Damit sollte auch nach aussen gezeigt werden, dass die Schule für Frauen jeglichen Standes offen ist.

1997 kam es zu einem erneuten Namenswechsel. Die Institution hiess fortan «Schule Uttewil» mit dem Zusatz «für Ausbildung, Lebens- und Freizeitgestaltung». Vom August 2003 bis August 2008 richtete die HWA Bolligen, eine Ausbildungsstätte für lern- und/oder körperbehinderte schulbildungsfähige Jugendliche, in Uttewil eine Filiale ein


Quelle: http://www.bernerzeitung.ch/region/freiburg/Zuercher-Schueler-lernen-in-Boesingen-das-Haushalten/story/14713662

Donnerstag, 5. November 2009

(M)ein Diskussionsabend mit Bundesrat Ueli Maurer in der Süri

Letzten Dienstag organisierte die SVP Mittelland-Nord (Kanton Bern) einen Diskussionsabend mit Bundesrat Ueli Maurer in der Süri. Niemand kann sich erinnern, dass jemals ein Bundesrat dort gewesen ist. Ueli Maurer sagte, dass er immer gern an solchen Orten ist, denn das sei für ihn die richtige, ursprüngliche Schweiz. Ich war fast eine halbe Stunde vorher dort und es hatte schon fast keine freien Plätze mehr. Neben mir sass übrigens Nationalrätin Andrea Geissbühler (SVP/BE), die wie ich zu "den Jungen" gehörte - bei solchen Veranstaltungen leider üblich.

Die von den Organisatoren vorgegebenen Themen waren die Armee, Kernenergie (wegen dem AKW Mühleberg in unserer Region) und die laufenden Verhandlungen über den EU-Agrarfreihandel. Bundesrat Maurer sprach ohne Notizen, aber dennoch strukturiert und verständlich rund 45 Minuten zu all diesen Themen! Wow!



Die Armee sei seit dem Fall der Maurer schlecht konzipiert worden, nämlich wie eine Einsatzarmee der NATO. Das passe jedoch nicht zur Schweizerischen Miliz-Armee. Die ganzen Reorganisationen hätten bewirkt, dass heute vieles im Argen liege (die Berner Zeitung zweifelt, ob es wirklich so schlimm ist). Für die Sicherheit müsse die Schweiz ihre Unabhängigkeit bewahren, weil sie nur selber gut zu sich schauen könne.

Derzeit sei keine valable Alternative zur Kernenergie vorhanden, da diese relativ unabhängig herstellbar, sauber und in der Schweiz sicher sei.

Das Agrarfreihandels-Abkommen, das mit der EU derzeit in Verhandlung ist, würde gemäss Ueli Maurer den Lebensmittel-Selbstversorgungsgrad der Schweiz von heute 55% auf rund 30% senken. Sehr viele Bauern müssten ihre Höfe aufgeben, die Schweiz würde verwildern und wäre nicht mehr die Schweiz, wie wir sie lieben. Und günstiger würden die Lebensmittel auch nicht.

Sein Fazit: Wir müssen in Sicherheit, Energieversorgung und Lebensmittel-Produktion unabhängig bleiben.

Ich fand es interessant und auch erkenntnisreich. Was mich persönlich daran gestört hat, war dass die Schweiz als einzig korrekte politische Grösse angeschaut wird. Weshalb sollten andere (Kantone, Nachbarländer, Supranationale Organisationen) nicht genau so gute Ergebnisse liefern können? Wieso soll die Verteidigung genau bei der CH-Grenze beginnen? Und dass ein Agrarfreihandel nicht tiefere Preise und volkswirtschaftlichen Nutzen bringt, kann ich fast nicht glauben.

Lowlight war ein Scherz (zumindest hoffe ich, dass es einer war - obwohl man es nicht ganz offensichtlich merkte. Sonst wäre dann wirklich etwas faul im Lande...): Wissen Sie, warum die Schweizer-Fussball-Nati kein Schweizerkreuz mehr auf dem Trikot hat? Bundesrat Maurer "habe gehört", dass dies wegen den vielen Muslimen in der Nati sei, die sich durch das Kreuz gestört fühlen! Deftige Äusserung von einem Bundesrat - so kurz vor der Minarett-Initiativen-Abstimmung!



Als Geschenk hat Bundesrat Maurer einen Fleisch-Blumenstrauss aus der Dorf-Metzg Jaun in Neuenegg erhalten.

Alles in Allem ein durchaus gelungener und interessanter Abend!

Montag, 2. November 2009

Bill Clinton-Biografie: Fazit für die Gemeindepolitik

Ich habe in den vergangenen Wochen die Autobiografie von Bill Clinton "Mein Leben" gelesen. Schon in seinem Umfang ist dieses Buch mit seinen über 1500 Seiten eindrücklich!



Es ist für mich als schweizerischen Lokalpolitiker erstaunlich, wie zielstrebig er seine Politikerkarriere angegangen ist. So hat er z.B. als Studienort bewusst Washington ausgewählt, um einen Freiwilligen-Job bei einem Senator zu bekommen und so ins nationale Politleben reinzusehen.

Daneben konnte ich folgende Schlüsse für die Gemeindepolitik ziehen:
- Pro Wahlkampf fünf Themen auswählen und aufzeigen, wie sich diese konkret auf den Wähler auswirken. Z.B. durchgehendes Trottoir von A nach B, Themenabende zum Thema X, Einzonen und Erschliessen des Gebietes Y
- Diskussionen und Gespräche trainieren und so die aufkommenden Fragen, Kritiken und Bemerkungen voraussehen
- Aktiver auf die Wähler zugehen, z.B. die Vereine beim Kafi-nach-dem-Training besuchen und sich vorstellen. Wie sollen die Leute einen wählen, den sie gar nicht kennen?
- Die eigenen Themen beharrlich verfolgen, jedoch kooperativ mit anderen zusammenarbeiten. Ist v.a. im schweizerischen Konkordanz-/Proporz-System wichtig.
- Sich konsequent auf die Zukunft ausrichten und die Änderungen bewusst untersützten, z.B. die Ausbildungen auf die kommenden Bedürfnisse anpassen

Kurzum: Mit erhöhter Professionalität, wie wir sie aus dem Berufsleben kennen, lässt sich noch einiges erreichen!

Montag, 26. Oktober 2009

Wahlen gewinnen: "Es muss nicht alles rentieren" und gegen Kommerz und Zürich

Die Weltwoche hat in ihrer aktuellen Ausgabe wieder einmal gegen die Berner Wirtschaft gewettert:

...Die Berner Medien gehören den Zürchern, Wander ist längst Novartis, Chocolat Tobler Philip Morris resp. Kraft Foods, Samuel Schmids Seeland-Bank UBS, Gurten-Bier Cardinal [sic] etc.
Bern, beherrscht von einem Geflecht älterer Politkameraden und alimentiert durch den Finanzausgleich, nimmt den dramatischen wirtschaftlichen Niedergang nicht nur gemütlich hin; das ökonomische Unvermögenn ihrer Vorzeigeleute wird als besondere Tugend gefeiert. Der Satz "Es muss nicht alles rentieren" ist an der Aare mehrheitsfähig; ein Slogan gegen "Kommerz" und "Züri" garantiert den Abstimmungserfolg...


Wie oft überzeichnet, aber in der Tendenz leider wahr - im Kanton Freiburg mindestens so wie in Bern. Wo mehr oder weniger automatisch staatliche Mittel in Verwaltung, bundesnahe Betriebe und Spitäler fliessen, gehen Innovation, Engagement und Wachstumswille unweigerlich verloren. Und dann rühmt sich Bern, dass es - aufgrund der überdurchschnittlich steigenden Staatsausgaben und Gesundheitskosten - ein überdurchschnittliches Wirtschaftswachstum hat.

Donnerstag, 22. Oktober 2009

Politiker=Holzfäller?

Kürzlich habe ich mich an einen Ausdruck aus dem Studium erinnert: Logrolling! Darunter versteht man, dass einzelne Minderheiten sich - entgegen der eigenen Meinung - gegenseitig in ihren wichtigen Geschäften unterstützen und so Mehrheiten bilden können. Auf gut Deutsch: "Hilf mir, dieses Geschäft durchzubringen und ich werde dir helfen, jenes durchzubringen", also Stimmentausch. Oder Zweck-Koalitionen. Oder Kuhhandel. Oder "Söihäfeli - Söidecheli".

Was mir jedoch nicht klar ist, warum das immer nur in eine Richtung geht - nämlich zum Geld-Ausgeben. Ich stelle mir das ungefähr so vor: "Hey, FDP! Hilf der SVP, dass die Gemeinde weiterhin die Viehschauen finanziell unterstützt. Dafür werden wir auch zustimmen, wenn es um den Gemeindebeitrag für die Gewerbeausstellung geht". Weshalb kann man nicht umgekehrt "Verzichte du auf das, dann verzichte ich auf jenes" auch logrollen? Weil Verzicht oder Abbau nicht populär sind und das kein Politiker tun will!

Log-Rolling kommt übrigens offenbar aus der Holzfäller-Arbeit. Wenn zwei Gruppen viel Holz gefällt haben, dann können sie die Stämme (Logs) schneller abtransportieren (rollen) als wenn jeder für sich schaut. Das hat also nichts mit Blog zu tun ; )

Quellen:
http://www.economia48.com/deu/d/logrolling/logrolling.htm
http://en.wikipedia.org/wiki/Logrolling

Montag, 19. Oktober 2009

Moonliner von Bern bis Bösingen!

Aha - ich sollte wohl wieder mal ausgehen:

Ab Oktober wird der Moonliner-Bus jeweils in der Nacht auf Samstag und Sonntag von Bern, durchs Wangental über Neuenegg und Laupen bis nach Bösingen/Tuftera fahren. Zu welcher Uhrzeit genau, wird die Gemeinde noch publizieren.

«Wir gehen davon aus, dass es zwei Linien in einem Abstand von einer bis anderthalb Stunden gibt», sagte Bösingens Ammann Louis Casali gestern Donnerstag auf Anfrage. Der Gemeinderat freue sich sehr, dass mit Bernmobil nun eine Vereinbarung getroffen werden konnte. «Wir haben lange dafür gekämpft. Am Schluss sind die Verhandlungen jedoch sehr speditiv verlaufen», blickt Louis Casali zurück. Der Anschluss an das Moonliner-Netz kostet die Gemeinde Bösingen zirka 2000 Franken pro Jahr.





Quelle: Berner Zeitung

Dienstag, 13. Oktober 2009

Bösingen: Die Kirche läutet täglich um 6.30 Uhr einige Minuten!



Die ersten Wochen, als wir in Bösingen wohnten, ist mir aufgefallen, dass die Kirche täglich - und damit meine ich auch an Wochenenden und Feiertage - morgens um 6.30 Uhr einige Minuten läutet. Das hat mich einige Male geweckt! Nach einiger Zeit habe ich das offenbar ausgeblendet und es wurde mir erst wieder bewusst, als unsere Kinder ganz klein waren und in den Morgenstunden noch nicht so tief schliefen - und daran erwachten!





Ich habe mich nun informiert: Es ist offenbar eine alte Tradition, dass die Kirche morgens, mittags und abends zum Gebet läutet. In Klöstern ist es am Morgen bereits um 4 Uhr soweit!

Immerhin sind nun Überlegungen im Gang, dass an den Wochenenden erst etwas später geläutet wird : )

Montag, 5. Oktober 2009

Bösingen im Immo TV von TeleBärn

Ich habe diesen Beitrag vom April 2009 erst jetzt entdeckt. Bösingen wird im Immo TV von TeleBärn vorgestellt!

Es ist der erste Beitrag, nach ca. 50 Sekunden (12 Minuten 23 Sekunden Restzeit):

http://www.bernerzeitung.ch/marktplatz/dossier/immo-tv-archiv/Sendung-vom-060409-bis-120409/story/20948197