Donnerstag, 15. Mai 2014

Abstimmungsempfehlungen 18. Mai 2014

Unser Inserat im Bösinger Kurier:


Montag, 12. Mai 2014

Frühlingsausstellung 2014 bei Auto Bergmann

Herzlichen Dank an die Vorstandsmitglieder für das Engagement an der diesjährigen Frühlingsausstellung bei Auto Bergmann. Und ein spezielles Dankeschön an Koni für die Zubereitung von über 200 Portionen Risotto  - es war wie immer sehr fein! Und Merci-Vielmal an Stephanie Greber für den vorzüglichen Schoggikuchen, der den Besuch versüsste.











Freitag, 9. Mai 2014

Frühlingsausstellung 2014 bei Auto Bergmann wieder mit der FDP

Auch dieses Jahr kocht unser Gemeinderat wieder sein legendär feines Risotto - alle sind willkommen!


Donnerstag, 24. April 2014

Ordentliche Delegiertenversammlung FDP.Die Liberalen des Kantons Freiburg

Alle Delegierten und natürlich auch die übrigen Interessierten sind herzlich zur Versammlung am 30. April eingeladen:


Dienstag, 22. April 2014

Einladung zur Generalversammlung 2014 der FDP Sense

Alle Mitglieder und Interessierten sind herzlich eingeladen. Dieser hochkarätige Gastreferent wird ein sicherlich spannendes Referat halten!


Mittwoch, 2. April 2014

Einladung zur Hauptversammlung am 29.04.2014

Alle Mitglieder und Interessierten sind herzlich willkommen!

Wir werden auch noch auf die Abstimmungen vom 18. Mai zu sprechen kommen, die wiederum sehr emotionale Diskussionen auslösen dürften.
  • Bundesbeschluss über die medizinische Grundversorgung
  • Pädophile sollen nicht mehr mit Kindern arbeiten dürfen (Volksinitiative)
  • Für den Schutz fairer Löhne (Mindestlohn-Initiative) (Volksinitiative)
  • Beschaffung des Kampfflugzeuges Gripen (Rüstungsprogramm 2012 und Gripen-Fondsgesetz)
Wir verzichten bewusst auf Abstimmungsempfehlungen vor der HV, um die Diskussion offen führen zu können. Alle sind herzlich eingeladen, (vorbereitet...) mitzudiskutieren und mitzuarbeiten, die Meinung der FDP Bösingen zu bilden!

Sonntag, 16. März 2014

Bahnübergang & Verkehrsfluss Laupen

Laupen ist in diesem Projekt einen Schritt weiter:

Quelle: Berner Zeitung, 15.03.2014

Dienstag, 4. März 2014

Besucher unseres Blogs

Die beiden Artikel zum Abstimmungsergebnis der Masseneinwanderungsinitiative waren offenbar interessant.

Während an normalen Tagen nur ganz wenige Besucher auf dieser Website sind, vermochte der erste Artikel rund zwei Dutzend Leser zu mobilisieren und der zweite wurde rund 200-mal angeschaut.


Die Besucher wurden hauptsächlich durch Weiterempfehlungen auf Facebook und Twitter auf unsere Artikel aufmerksam.


Mittwoch, 19. Februar 2014

Aber wo sollen die denn alle wohnen?

Nach einigen Tagen Erstaunen und Augenreiben ist es Zeit, eine erste Bilanz über meine Erkenntnisse nach der Abstimmung zur Initiative "Gegen Masseinwanderung" zu ziehen:

Gemäss einer Umfrage wurde die Abstimmung offenbar nicht als für oder gegen den bilateralen Weg wahrgenommen. Rund 74% der Schweizerinnen und Schweizer erachten diesen weiterhin als die für die Schweiz richtige Form der Zusammenarbeit. Quelle: bernerzeitung.ch

Es gab somit rund einen Viertel der Stimmenden, die entgegen ihrer Meinung gestimmt haben. Die Gründe hierfür sind unterschiedlich: Die zu erwartenden Schwierigkeiten mit Europa wurden unterschätzt (oder je nach Standpunkt durch die Mehrheit der Parteien und Verbände nicht glaubhaft vermittelt), die schweizerische Verhandlungsposition überschätzt, man verstand den Inhalt schlicht nicht ("ich habe als liberaler geist JA gestimmt" [Quelle]) oder eine Annahme wurde nicht erwartet und man dachte, sich eine Protest-Stimme leisten zu können, ohne dass das Ergebnis kippt.

Die tragische Auswirkung ist nun, dass ein Abstimmungsergebnis vorliegt, das scheinbar nicht dem Volkswillen entspricht!

Nach meinem Aufruf im Blog von letzter Woche habe ich Mails erhalten und einige Gespräche geführt. Aktuell habe ich folgendes Bild:
  • Das Zünglein an der Waage waren Stimmende, die "ein Zeichen setzen" wollten
    • Gegen die Verstädterung und Zubetonierung der Schweiz
    • Gegen neue Wohnungen, Häuser und Strassen für eine mittelgrosse Stadt - pro Jahr!
    • Für eine intakte, grüne Landschaft mit einer funktionierenden Landwirtschaft
    • Für einheimische, regional angebaute Lebensmittel nach unseren Standards
    • Gegen den täglich drohenden Verkehrskollaps in den Grenzregionen und Agglomerationen
  • Die negativen Auswirkungen des Booms, den die Schweiz in den letzten Jahren erlebt hat, werden somit heute höher gewichtet als die Chancen, die Wirtschaftswachstum bietet
  • Die entscheidenden Stimmen sind nicht primär gegen Europa, Einwanderung und Offenheit, sondern gegen Beton, Verkehr, Lärm, Stau und Zerstörung des Landschaftsbildes.
So gesehen ist das Ergebnis die konsequente Weiterführung der Annahme der Zweitwohnungsinitiative und der zunehmenden Skepsis gegenüber Bautätigkeit. Der Stadt-/Landgraben wird vor diesem Hintergrund nachvollziehbar - wer keine Naturlandschaft mehr hat, will sie auch nicht speziell schützen. Es ging nicht um Einwanderung, sondern um Landschafts- und Heimatschutz!

Bautätigkeit in Bösingen und Laupen 2004 - 2014 (Basis: Google Maps)
(ohne Anspruch auf Vollständigkeit/Richtigkeit, sondern aus der Erinnerung)
Ist das viel, vernünftig oder eigentlich recht wenig?


Viel wurde auch über den Nationalen Finanzausgleich NFA geschrieben. Ist es als Bezügerregion legitim, die wachstumsstarken Zentren bremsen zu wollen? Sind sich die Empfänger zu wenig bewusst, dass sie eigentlich über ihren Verhältnissen leben? Verlangt der nationale Zusammenhalt den Verzicht der Städte zu Gunsten derjenigen, die eine andere Werthaltung haben? Sind wachstumsstarke Regionen arrogant, weil sie Wachstum über alles stellen wollen? Oder zeigt das Ergebnis gar auf, dass der NFA gut funktioniert, weil die Schweizerinnen und Schweizer dort wohnen können, wo sie sich wohl und daheim fühlen?

Das Abstimmungsergebnis ist eine Notbremse - die einzige, die das Schweizer Volk hatte. Es gilt nun zu schauen, dass die negativen Nebenwirkungen - insbesondere das Verhältnis zu Europa und damit die (Aussen-)Wirtschaftspolitik - möglichst gering gehalten werden können. Und dann muss die Diskussion wieder stärker geführt werden, welches und wieviel Wachstum mehrheitsfähig ist - und dieses Thema kann und muss auch in den Gemeinden aufgegriffen werden.