Mittwoch, 2. November 2011

Wenig Schulden und tiefer Steuerfuss

Bösingen will den tiefen Steuersatz behalten und die Pro-Kopf-Verschuldung auf maximal 3000 Franken ansteigen lassen. Mit diesen zwei Bedingungen hat der Gemeinderat die Prioritäten für die laufende Legislatur gesetzt.
Bösingen Der Gemeinderat Bösingen hat die Ziele für die nächsten fünf Jahre festgelegt. Da dieser Prozess nur für drei von neun Ratsmitgliedern neu war, sei die Festsetzung von Prioritäten gut verlaufen, sagt Ammann Louis Casali auf Anfrage. Bevor es ins Detail ging, hat der Gemeinderat zwei Grundvoraussetzungen festgelegt. «Wir möchten, dass die Pro-Kopf-Verschuldung auf maximal 3000 Franken ansteigt, und wir wollen den günstigen Steuerfuss von 70 Rappen pro Franken Staatssteuer beibehalten.»

Die maximale Pro-Kopf-Verschuldung lag bisher bei 2700 Franken. Es sei schon im Gespräch gewesen, diese zum Beispiel auf 3500 Franken anzuheben, sagt der Ammann. «Es gab Diskussionen, aber keine roten Köpfe.» Die Gespräche seien in einem guten Klima verlaufen. «Am Ende gab es keine Verlierer.» Die Erfahrungen früherer Legislaturen hätten überwogen. «Es ist für kommende Gemeinderäte leichter, etwas zu realisieren, wenn die Verschuldung nicht zu hoch ist. Wir investieren lieber in konkrete Projekte, statt Schuldzinsen zu zahlen.»

Attraktiv bleiben
Mit dem momentanen Steuerfuss hat Bösingen einen der günstigsten im Bezirk. Dies hält der Ammann für unabdingbar, um Neuzuzüger in die Gemeinde zu bringen. «Interessenten beurteilen einen künftigen Wohnort sehr oft nach drei Kriterien: Erschliessung, Infrastruktur und Finanzen. Mit dem Steuerfuss von 70 Rappen können wir unser Ziel erreichen», führt er aus.

Wichtigster Legislaturschwerpunkt ist der Bau des Pflegezentrums mit Pflegeheim und Alterswohnungen. Dieses Projekt liegt Ammann Louis Casali, Präsident der Stiftung «Wohnen in Bösingen», persönlich sehr am Herzen: «Wir haben lange für ein Heim gekämpft. Nun wollen wir für die Bevölkerung etwas Schönes bauen.» Mit dem Grossprojekt verbunden sind diverse Strassenbau- und Erschliessungsarbeiten.
Überhaupt werden in Bösingen bis 2013 viele Tiefbauarbeiten ausgeführt. Da der Staat Freiburg die Kantonsstrasse Laupen–Düdingen saniert und ausbaut, nimmt die Gemeinde die Gelegenheit wahr, Kanalisation, Trinkwasserleitungen und die Bushaltestellen entlang dieser Strasse zu erneuern. Allein die Wasser- und Abwasserleitungen werden über 400000 Franken kosten. Die Sanierung der Bachtelastrasse in drei Etappen (2011–2014) kommt auf rund 1,1 Millionen Franken zu stehen. Dazu kommt noch die dritte Etappe der Sanierung des Dorfplatzes. Diese soll 2013 ausgeführt werden und rund 600000 Franken kosten.

Regionale Verpflichtungen
Einen nicht unwesentlichen Teil der Steuereinnahmen entrichtet Bösingen in den nächsten Jahren an regionale Werke, zum Beispiel 2,1 Millionen Franken für den Ausbau der OS Plaffeien und 400000 Franken für den Um- und Ausbau des Pflegeheims Maggenberg. «Wir haben einmal Ja gesagt zu diesen Regionalverbänden, deshalb nehmen wir auch in Kauf, dass es Kosten nach sich zieht», sagt Louis Casali. Das Geld, das der Gemeindekasse dadurch nicht zur Verfügung steht, «ist ein sauerer Apfel, aber einer, bei dem man schon wusste, dass er sauer wird, als er noch am Baum hing».
Einige Projekte, wie eine weitere Etappe des Sportplatzes (1,8 Mio.) oder der Neubau der ARA Riederberg (1 Mio.), wurden verschoben. Dies, weil dringlichere Investitionen anstehen – Projekte, die auch aus Sicherheitsgründen keine Verzögerung erlauben, etwa die Sanierung des Daches des neuen Schulhauses. Da zugleich im alten Schulhaus die Dachkonstruktion und Schulräume saniert werden müssen, investiert Bösingen 2011 und 2012 fast eine Million Franken.

«Wir werden in der Mitte der Legislatur die Prioritäten und Finanzen überprüfen», sagt Casali. «Sollte es dann drinliegen, werden wir allenfalls einige Projekte vorziehen.»

Quelle: Freiburger Nachrichten

Donnerstag, 13. Oktober 2011

National- und Ständeratswahlen 2011

Folgendes Schreiben der FDP des Kantons Freiburg hat mich heute erreicht:



Montag, 19. September 2011

Bundesrat Schneider-Ammann in Fribourg

Folgende Einladung habe ich erhalten:




Ihr seid alle herzlich eingeladen, an diesem sicherlich interesanten Anlass teilzunehmen.

Mittwoch, 14. September 2011

Bilderausstellung in der Bibliothek Bösingen

Die Bibliothek und die Kulturkommission Bösingen laden Sie herzlich ein zur

Bilderausstellung mit Lisa Wüthrich- Wirth vom 1. bis 15. Oktober 2011 in der Bibliothek Bösingen.

Vernissage: 1. Oktober um 16.00Uhr

Freitag, 9. September 2011

Wahlen im Herbst 2011

In den nächsten Monaten finden zwei wichtige Wahlen statt:
- 23.10.2011, Eidgenössische National- und Ständeratswahlen
- 13.11.2011, Kantonale Staatsrats-, Grossratswahlen und Wahl der Oberamtmänner

Um die Wahlen in Bösingen reibungslos und korrekt durchzuführen, ist die Gemeinde auf die Mithilfe der Ortsparteien angewiesen.

Jede der Ortsparteien muss pro Wahlsonntag zwei Personen melden, die im Wahlbüro mitarbeiten. Idealerweise machen die gleichen Personen beide Wahltage.

Bitte meldet euch bis 18.09.2011 bei jemandem vom Vorstand, wenn ihr diese wichtige Aufgabe übernehmt.

Demokratie heisst auch Mitverantwortung und damit Mitarbeit. Durch ein breit abgestütztes Wahlbüro mit Mitgliedern aus verschiedenen Bevölkerungsgruppen wird die Glaubwürdigkeit der Wahlen und die Legimitität der Demokratie gestärkt. Nehmt diese Chance wahr, euch einzubringen. Auch dieses Jahr sind viele Leute gestorben oder haben ihr Leben riskiert, um genau diese Möglichkeit zu haben - zeigt, dass ihr die Demokratie schätzt und unterstützt!

Vielen Dank schon heute!

Donnerstag, 4. August 2011

Neuer Fussgängerstreifen

Da ist er ja - der angekündigte neue Fussgängerstreifen über die Industriestrasse.

Nun können die Bösingerinnen und Bösinger (zumindest juristisch) sicherer ins Tenniszentrum und die Badi gehen.

Montag, 27. Juni 2011

Einladung zur GV der FDP Sense

Bald findet die Generalversammlung der FDP Sense statt. Ihr seid alle herzlich eingeladen! Insbesondere sind wohl alle Kandidaten für die kommenden kantonalen und eidgenössischen Wahlen dort - nutzt die Chance, um ihnen Fragen zu stellen!

Freitag, 24. Juni 2011

Beitrag über "unsere" Raiffeisenbank

In der neuesten Ausgabe von immobest bern ist ein Artikel über den Neubau der Raiffeisenbank Sensetal in Flamatt. Die gesamte Ausgabe - auch mit vielen Immobilien aus unserer Region - könnt ihr als PDF auf www.immobest.ch herunterladen



Immobest wird von ImmoScout24 in Zusammenarbeit mit dem Schweizerischen Verband der Immobilienwirtschaft SVIT herausgegeben. Die Zeitung wird mit einer Auflage von 300'000 Stück in der gesamten Region Bern in die Briefkästen verteilt.

Montag, 20. Juni 2011

Kommissionen Bösingen

Die FDP hat folgende Vertreter/-innen für die Kommissionen gemeldet:

- Einbürgerungskommission: Hans Freiburghaus (bisher)
- Finanzkommission: Andreas von Ballmoos (bisher)
- Planungs- und Baukommission: Martin Locher (neu)
- Umweltkommission: Andreas Zahnd (bisher für SVP)
- Kulturkommission: Barbara Krummen (bisher)
- Schulkommission: Susanna Deplazes (bisher)
- Sozialkommission: Brigitte Frank (bisher)
- Alterskommission: Elisabeth Loepfe (bisher)

Die Vertreter werden durch den Gemeinderat und teilweise an der Gemeindeversammlung vom 28.6.2011 gewählt - kommt und zeigt eure Unterstützung für diese Leute, die sich engagieren!

Samstag, 7. Mai 2011

Fusionen in Freiburg: Inteview mit Staatsrat Pascal Corminboeuf

Hier einige Kern-Aussagen aus dem Gespräch in der heutigen BZ:
- Der Sensebezirk hat gar nichts getan. Woran liegt das? Wir haben den Sensebezirk oft als gutes Beispiel dargestellt: Dort beträgt die Durchschnittsgrösse einer Gemeinde 2000 Einwohner. Vielleicht haben sich die Sensler gedacht, dies reiche.
- Wenn wir wollen, dass die Gemeinden all ihre Aufgaben wahrnehmen können und zudem in der Diskussion mit dem Kanton auch ein Gewicht haben, brauchen sie eine gewisse Grösse.
- Wir beauftragen die Oberamtmänner, einen Idealplan ihres Bezirks auszuarbeiten, zusammen mit den Gemeinden.

Siehe Berner Zeitung